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Bauen auch Sie, ja genau Sie, ein Hochbeet. Auch Sie können erfolgreich sein und mehr aus Ihrem Garten holen. Nie wieder bücken, begegnen Sie Ihren Pflanzen auf Augenhöhe. Geben Sie sich nie wieder mit weniger zufrieden. Sehen Sie hier, wie es einem Hobbygärtner erging, der sich über Jahre hinweg mit niedrigen Erträgen zufrieden geben musste.

Von der Pflanzung bis zur ersten Ernte vergingen nur 4 Wochen.

Pflanzung der Samenbänder

Kaum vorstellbar, dass zwischen diesen Aufnahmen nur 4 Wochen liegen sollen. Die Fotos sind, so unglaublich es klingt, wirklich echt.

Mangold

In nur 4 Wochen* können auch Sie Ihre Familie mit echtem Gemüse aus dem eigenen Garten überraschen. Ihre Kinder werden erstaunt sein und nie wieder etwas anderes essen wollen.

*abhängig von Wetter, Klimazone, Niederschlag, Sonneneinstrahlung, Mondphasen und Ihrer persönlichen Motivations- und Vorstellungskraft können diese Angaben abweichen.

Reeperbahnfestival

Aus gutem Grund bin ich kein Journalist geworden. Zu beliebigen Themen und Ereignissen irgendetwas von hinreichender Bedeutung zu schreiben, fiel mir immer schon schwer. Und über Musik zu schreiben gelingt auch nur den wenigsten Profis gut. Zum Reeperbahnfestival, das ich dieses Jahr zum ersten Mal besuchte, möchte ich mich deshalb auch gar nicht zur Musik äußern. Der Reiz und gleichzeitig die Krux dieses Festivals liegen in der Vielfalt, so dass bei der Unmenge der Locations und Bands immer der Eindruck entsteht, man hätte zu wenig gesehen bzw. gehört und das Meiste verpasst.

Mojo

Mojo

food trucks, Docks

food trucks, Docks

Grünspan

Grünspan

Jagdausbeute

Unser diesjähriger Urlaub in Schweden und damit der dritte Aufenthalt in diesem Land war der bisherige Höhepunkt an Wild-Sichtungen. Aber nicht alles was man so sieht, wartet darauf bis die Kamera schussbereit ist und scharfgestellt hat.

Insofern bleiben Dachse, Rehe, Damwild, Hecht von mir fotografisch undokumentiert. Aber dafür ist es mir dieses Mal vergönnt gewesen, einen, Achtung Tusch, Elch zu sehen und zu fotografieren. Leider hat er oder sie (?) sich erst nach langem Warten in der Dämmerung und auch nur in einiger Entfernung zu mir hören und sehen lassen. Dementsprechend sind die Fotos qualitativ wenig beeindruckend. Aber es zählt der olympische Gedanke und ich bin trotzdem stolz wie Bolle.20160814_D71_SE_7908 20160814_D71_SE_7904

Eine Nummer kleiner, aber nicht weniger beeindruckend, hier ein Reptil. In Deutschland eine Seltenheit und auch in Schweden selten zu sehen, weil sie sehr scheu sind. Eine junge und dementsprechend kleine Kreuzotter.

20160817_X20_SE_4478 Das war sie, meine kleine, aber feine Jagdausbeute und für diesen Beitrag hat kein Tier sterben müssen.

CupCake statt Espresso

Wir waren in Hamburg unterwegs und wollten nur einen Kaffee trinken. In Gedanken an ein kleines gemütliches Cafe in Altona kehrten wir den großen Cafes den Rücken und stattdesen ein in ein kleines Lädchen mit einem sehr großen CupCake Schild und fanden uns wieder in einer kleinen CupCake Oase oder besser KäppchenKuchen Oase.

Während wir bedient wurden war kaum Zeit, die Sinneseindrücke zu verarbeiten, die auf uns einwirkten. Eine optische Reizüberflutung auf engstem Raum, dank einer unvergleichlichen Farbvielfalt. Die Cakes waren zum Mitnehmen gedacht, dachte zumindest der Cake Bäcker und packte sie gleich ein, aber einen Espresso wollten wir noch schnell im Laden geniessen. Unglücklicherweise war die Espressomaschine ganz neu und dem Cake Bäcker deren Bedienung noch fremd. Ganz amerikanisch serviceorientiert versuchte er sein Bestes, was leider völlig misslang. Ohne Koffein, aber nach ganz viel Spaß und mit noch mehr Zucker verliessen wir den Laden.

Die Cakes waren nach einhelliger Meinung ein großer Genuß und der Laden eine kleine Entdeckung.

KäppchenKuchen Lädchen, Eppendorfer Weg, Hamburg

KäppchenKuchen Auslage

KäppchenKuchen Lädchen, Eppendorfer Weg, Hamburg

KäppchenKuchen sweeties

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danach kannst du deinen namen tanzen

IMG_20150809_155259-1024x1536was von solchen Versprechungen zu halten ist, lernt der umworbene Konsument im Kindesalter. Aber was, wenn ein seriöser Kunstverein mit den Worten ”Der Kunstverein in Hamburg stellt sechs Fragen über die Zukunft der Fotografie, welche die Relevanz des Fotografischen innerhalb zeitgenössischer Bilddiskurse thematisieren.“ in eine Ausstellung einlädt? Natürlich steht da nicht, dass der Kunstverein auch Antworten gibt, aber irgendwie hatte ich mir mehr erwartet, als Polaroids in aufgeschnittene Matratzen zu stecken um „Materialisierung in der Fotografie“ zu thematisieren. „The Day Will Come – When Photography Revises“ für mich eine große Enttäuschung.

Wir haben das schöne Wetter dann genutzt, um die Hamburger Innenstadt zu durchqueren. Angefangen in der Hafencity über Landungsbrücken und St. Georg wieder zurück zum Hauptbahnhof.  Einiges, so noch nicht gesehen und mangels Kamera nur mit dem Handy festgehalten. Aber wer weiss, vielleicht „lässt sich daraus ein neues digitales Bildverständnis ableiten„?

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Cimetiere Marin

wpid-wp-1437764494923.jpegBei unserem ersten Besuch standen dort einige ältere Männer in Uniform herum, außerdem ist an der Außenmauer ein Schild ”Commonwealth Graveyard“ angebracht. Ich war deshalb davon ausgegegangen, dass es sich um einen Friedhof mit Soldatengräbern handelt. Das ist jedoch nicht der Fall, vielmehr liegen hier einige mehr oder minder bekannte Künstlergebeine, unter anderem auch Georges Braque. Vorher hatte er die Zeit genutzt, den Kubismus mit zu erfinden und ein Fenster der Friedhofskirche zu gestalten.

Fenster Friedhofskirche Varengeville-sur-Mer, Georges Braque

Fenster Friedhofskirche Varengeville-sur-Mer, Georges Braque

Von frischen Fischen und ehrlichen Mitmenschen

Gestern hatten wir einen Fischstand in unserem Ferienörtchen entdeckt und Makrelen mitgenommen. Seitdem wir in Norwegen waren und fangfrische Makrelen gegessen haben, bin ich etwas verwöhnt, was diese besonders leicht verderblichen Fische angeht. Deshalb kaufe ich sie nur noch, wenn ich sicher sein kann, dass sie in einem ähnlich frischen Zustand sind, wie damals. Gestern war es also mal wieder so weit und sie schmeckten wunderbar.

Heute morgen also wieder zum Stand, um zu sehen was dem Fischer heute ins Netz gegangen ist. Neben Knurrhahn, kleinen Haien und ein, zwei anderen Arten  die ich nicht kannte, waren auch allerliebste Schollen und ein Steinbutt anwesend.
Steinbutt hatte ich noch nie zubereitet, also musste er dran glauben, zwei Schollen mussten auch noch mit. Obwohl ausgenommen, hat der Butt auf der Rückfahrt in der Kühltasche noch ein paar Lebenszeichen von sich gegeben, so viel zur Frische.

Abends gab es ihn dann mit Tomaten, Thymian, Knoblauch aus dem Ofen zusammen mit Pasta.

Aber seht selbst.

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An der Stelle muss ich mich leider selbst loben (auch weil hier sonst keiner etwas schreiben darf), das Essen war hervorragend und in dieser Küche nicht ganz einfach zuzubereiten.

Und noch ein paar Worte zu meiner inkonsequenten Haltung als pragmatischem Vegetarier bzw. Pesketarier. Wenn man sieht, mit wieviel Aufwand hier vor Ort Fische gefangen werden und wieviele Leute damit beschäftigt sind bzw. davon leben, dann ist das definitiv nicht massentauglich und nicht verantwortlich für die Überfischung. Das gilt sicher nicht für den Großteil der Fische, die ich sonst so zu mir nehme, aber hier zumindest habe ich zumindest aus Gründen der Tierindustrialisierung kein schlechtes Gewissen.

Tagsüber waren wir übrigens in Dieppe auf sight seeing tour. Einmal quer durch die Altstadt und zurück bei sehr unterschiedlichem Wetter. Luna hatte ebenfalls ihren Spaß dabei. Als eine Katze ihr buchstäblich vor der Nase herumgetanzt ist, hat sie kurzzeitig die Fassung verloren und sich sehr echauffiert.
Gegen Mittag haben wir uns dann ein kleines Cafe gesucht. Vor der Bestellung ist mir aufgefallen, dass meine Brieftasche nicht an ihrem gewohnten Platz war.
Nach kurzer Überlegung war klar, bei welchen Gelegenheiten sie mir verlustig hatte gehen können: beim Besuch der Burg. Wir uns also aufgemacht und getrennt die in Frage kommenden Orte begangen, ohne Erfolg. Zuletzt habe ich das dortige Museum aufgesucht in der Hoffnung jemand hätte den Verlust entdeckt und die Brieftasche dort abgegeben.
Noch bevor ich dort an der Reihe war wurde ich begrüßt und nach meinem Namen gefragt. Da ich nicht davon ausgegangen bin, dass man mich hier kennen würde, war die Sache schnell klar. Vielen Dank an den ehrlichen und anonymen Finder.

Gent

Wir verbringen auf der Fahrt nach Dieppe die Nacht von Sonntag auf Montag in Gent. So können wir am Montag ganz gemütlich die letzten Kilometer fahren ohne in den nordrhein-westfälischen Berufsverkehr zu geraten.
Als wir am Nachmittag in unserem Hotel ankommen werden wir sehr freundlich aufgenommen und gleich mit allem Wissenswerten über die Stadt versorgt. Dabei erfahren wir, dass derzeit in der gesamten Altstadt ein Festival tobt.

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Und in der Tat wurde uns nicht zu viel versprochen. Überall wird Musik gemacht und die Straßen sind voller Menschen.
Ein sehr schöner Urlaubsanfang.

Quickborner Dichterviertel bei Nacht und etwas Schnee

Über 10 Jahre lebe ich nun in Quickborn. Öfters schon hatte ich mir vorgenommen Quickborn zu fotografieren. Oft, wenn ich neu in eine Stadt gekommen bin, aber wusste, dass ich länger bleiben werde, hatte ich es versäumt, das Neue direkt aufzunehmen. Meistens dachte ich, dass ich dafür später noch Zeit habe. Nur leider ändert sich die Sichtweise auf das Neue sehr schnell, es ist gewöhnlich, man beachtet es nicht mehr. Bei Quickborn im speziellen ist es aber auch so, dass es auf den ersten Blick nicht viel gibt, von dem ich glaube, ich müsse es fotografieren. Auf den zweiten Blick eigentlich auch nicht.

Interessanterweise hat unser Hund mich dazu gebracht, einen neuen Blick zu riskieren. Spät abends nochmal kurz Gassi gehen, war der Auslöser, den es gebraucht hat, die gewohnte Nachbarschaft mit anderen Augen zu sehen. Vor ein paar Tagen fiel nachts der erste Schnee der Saison, nur ganz wenig, aber genau das machte den Reiz aus. Schnell den Hund gegen eine Kamera getauscht und den Augenblick eingefangen, wie er schon eine Stunden später vergangen war, weil es dem Schnee zu warm wurde.

Dem Ortsfremden sei noch erklärt, dass das Dichterviertel seinen Namen nur deshalb trägt, weil die dortigen Strassen nach Dichtern benannt wurden, wie z.B. Kleist, Hölderlin, Fontane oder Mörike. Einen weiteren Bezug zur Stadt oder Region gibt es nicht.

Dichterviertel Quickborn bei Nacht

Alle Fotos sind in meiner Galerie zu sehen.