Bin ich voll dafür. Aber selbst wenn kein totes Tier darin schwimmt, enthält das Badewasser fürs Gemüse doch meistens irgendeine Schweinerei.
Anfangs dachte ich, ich könnte hier mal eine Ausnahme machen, aber mittlerweile ekelt mich der Geruch von Pork, ich möchte auch keine Hühnerbrühe als Basis. Die Tierhaltung in Japan unterscheidet sich nicht von der deutschen.
Wie erfreulich, dass mir gerade während meiner Schlenderei durch Akihabara ein „Point of interest“ meiner alten Tokio Favoriten von Google angezeigt wurde: Kyushu Jangara. Ein veganes, aber nicht ausschließliches, Ramen Restaurants mit vielleicht 10 Sitzplätzen und deutlich längerer Schlange vor der Tür.
Ich hatte Glück, musste keine 30min warten, in der Zeit wurde auf der Straße die Bestellung aufgenommen.

Aber dann stand auch kurz nach dem Platznehmen bereits die Schüssel auf dem Tisch.

Sieht gut aus und schmeckt großartig, ohne armes Schwein. Das Beine-in-den-Bauch-Stehen hat sich gelohnt.