Indische Restaurants

Ich habe heute Abend zum dritten Mal in Japan indisch gegessen. Zwar bin ich mit dem festen Vorsatz losgezogen, Sushi essen zu gehen, aber die Speisekarte des auserwählten Restaurants war mir nicht zugänglich, in englisch nicht verfügbar und mit Google nicht verständlich übersetzt bekommen. Preislich schien sich das auf einem Niveau zu bewegen, wo Irrtümer auch mal weh tun können, falls der Mittagstisch mit dem Abendmenü verwechselt wird. Aber darum soll es gar nicht gehen.

Ich hatte mir als Alternative bzw. eigentlich für morgen, schon einen Inder ausgesucht. Mittlerweile habe ich gelernt, Restaurants nicht mehr nur auf Augenhöhe zu suchen, sondern aktiv Schilder in einem Meer von Schildern zu finden, die Hinweise auf andere Stockwerke geben. Chandrama residiert also auf 4F und mit dem Aufzug stehe ich dann quasi direkt im Restaurant.

Lifehack: Für den Fall, dass sich das Lokal dann als Spelunke entpuppt, während sich hinter einem langsam die Fahrstuhltür schließt und der Aufzug entschwindet, sollte man sich natürlich schon eine Ausrede parat gelegt haben, wie etwa „ich hab meine Frau im Auto vergessen oder ich muss noch die Kinder aus der Schule abholen“. Ein Restaurant, in das man von draußen schon mal einen Blick reinwerfen kann, erweist sich hier als risikoärmer.

In meinem Fall, war keine Ausrede nötig,

Langer Rede kurzer Sinn: indische Restaurants sind meiner Erfahrung nach ein Garant für englischsprachigen Service und vegetarische und, wie im Fall von Chandrama, sehr wohlschmeckenden Gerichte.

Ein Naan, ein Masala Curry, mehr will ich doch gar nicht. Wobei ein Tablet zum Nachbestellen eines Biers schon auch sehr praktisch ist. Und man sieht auch gleich die Höhe der Rechnung.

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